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Erneuerungen von Schachtbauwerken im Feuchtbiotop

Bibern und Wasserandrang zum Trotz – pünktliche Fertigstellung in Eckental-Brand

Zur Reduzierung des Fremdwassers im Hauptsammler wurden im idyllischen Steppachtal im mittelfränkischen Markt Eckental überstaute Bauwerke ersetzt. Die zehn kommunalen Abwasserschächte hatten altersbedingt ihre Grenzen erreicht. Zudem machte ein erhöhter Grundwasserstand in diesem Bereich eine Erneuerung nötig. Durch die Vergrößerung (DN 1000 -> DN 1200) und erhöhte Bauweise der Schächte erfolgt nun eine Minimierung des Fremdwassereintritts, außerdem wird der Kanalunterhalt erleichtert – ein Gewinn für Umwelt und Gemeinde.

Erschwerte Arbeiten durch ­Biberdammbautätigkeiten

Für die im geschützten Feuchtbiotop liegende Baumaßnahme, waren zuvor sämtliche Abstimmungen seitens des Auftraggebers mit der Naturschutzbehörde erforderlich. Dem Naturschutz obliegen auch die dort ansässigen und sehr aktiven Biberfamilien: Sie sorgen durch ihre ständigen Dammbautätigkeiten für einen angestauten Grundwasserpegel, der dem Geländeniveau entspricht. Demzufolge ist der Bereich sehr feucht, vernässt und sumpfig. Um die schwer zugänglichen Bauwerke entlang der Steppach dennoch mit schweren Baugeräten erreichen zu können, wurde bauseits eine aus Kunststoff– und Aluplatten bestehende, mobile Baustraße ausgelegt. Der Auftraggeber sorgte zusätzlich zu unserer Wasserhaltung dafür, dass die neu erbauten Biberdämme tagtäglich abgebaut wurden. Dadurch konnte ein niedrigerer Grundwasserpegel erzielt und gehalten werden.

Bauausführung unter starkem Wasserandrang

Drei Faktoren verursachten auf der Baustelle einen besonders hohen Wasserandrang: der hohe Grundwasserpegel sowie die zum Kanal parallel verlaufende Drainage wie auch das Niederschlagswasser der regenreichen Herbstmonate.­ Doch mittels Spundwandverbau und ­aufwendiger Wasserhaltungsmaßnahmen bekam das Tiefbau Team die Situation gut in den Griff. Eine weitere Herausforderung brachte die maximal achtstündige Rückstauung dieser Wassermassen durch mehrere Regenrückhaltebecken. Dank der hervorragenden Regulierungsabstimmung mit einem zufriedenen Bauherrn in diesen engen Einbauphasen und ein passgenaues Vorarbeiten, wurde das Projekt pünktlich zum Jahresende fertig.