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Verlängerung der U-Bahnlinie U3 im Nürnberger Westen

Abwassertechnische Erschließung und Anbindung an das öffentliche Kanalsystem durch FUCHS Tiefbau.

Ein Hauptthema des gesamten Baus der Verlängerung der U3-Südwest ist der Lärmschutz. Es wurden sehr hohe Anforderungen an die Ausführung gestellt und dafür auch umfangreiche Maßnahmen zum Schallschutz getroffen. Wie z. B. die Errichtung einer ca. 11 m hohen Lärmschutzwand sowie massive Einschränkungen der Arbeitszeiten und Geräteauswahl. Die Bauzeit für die Kanalarbeiten erstreckte sich von Anfang Mai bis Mitte September 2018.

Kanalanschluss in drei Losen

Die Tiefbauarbeiten zur Entwässerung von Bahnhof und Notausstiegen erfolgten in drei Bauabschnitten. Insgesamt wurden 430 m Steinzeugrohre DN 150-300 verlegt und zwölf Beton-Fertigteilschächte DN 1.000 versetzt. In Abschnitt 1 wurde für die Rohrgrabenverfüllung - aufgrund der beengten Verhältnisse in der Wohnsiedlung Genfer Straße – die erschütterungsarme Methode „Flüssigboden“ eingesetzt, um Setzungen der angrenzenden Bebauung durch Verdichtungsarbeiten zu vermeiden. Im zweiten Abschnitt am künftigen Großreuther Bahnhof in der Züricher Straße musste eine exakte Abstimmung mit dem Bauherren - der Implenia Construction GmbH, Niederlassung Nürnberg erfolgen – da die Verfüllung der Baugrube im U-Bahn­hofsbereich zeitgleich mit den ­Kanal­bauarbeiten stattfand, und der neue Abwasser­kanal genau über dem Bahnhofskomplex verläuft. Die größte Heraus­forder­ung im Bauabschnitt 3, im Einmündungsbereich Herbststraße / Appenzeller Straße, waren aufwendige Betonabbrucharbeiten an bereits bestehenden Anlagen, um die geplanten ­Kanäle verlegen zu können.

Am Ende konnten die Abwasseranlagen für dieses Projekt fristgerecht dem Auftraggeber Stadt Nürnberg zu dessen vollster Zufriedenheit übergeben werden. Dies geschah auf ­Basis einer effektiven Baustellenvorbereitung und -abwicklung durch die FUCHS-Tiefbau Mitarbeiter vor Ort.